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Frühwarnstufe im Notfallplan Gas ausgerufen !

Was bedeutet das für Sie ?

Aktuell gibt es keine Versorgungsengpässe. Die Versorgung unserer Kunden in unserem Netzgebiet mit Gas ist momentan weiterhin gesichert. Privatkunden sind im Krisenfall  zunächst besonders geschützt, somit hat das Ausrufen der Frühwarnstufe keine Auswirkungen auf sie.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat am 30 März 2022 die Frühwarnstufe des Notfallplans Gas ausgerufen. Dies ist eine vorsorgliche Maßnahme, die dazu dient, dass sich alle Unternehmen und Institutionen auf den Fall einer Lieferunterbrechung oder -einschränkung und dadurch verursachte mögliche Engpässe in der Gasversorgung – so gut wie möglich - vorbereiten.

Derzeit liefert Russland weiterhin Gas nach Deutschland, die Menge des russischen Gases an der gesamten Energiemenge schwankt. Sie liegt bei bis zu 50 Prozent. Darüber hinaus kommt der Rest der in Deutschland benötigten Menge aus anderen westlichen Ländern, wie zum Beispiel aus Norwegen und den Niederlanden.

Nach aktuellen Berechnungen der Bundesregierung wäre die Gasversorgung in Deutschland bis auf Weiteres auch dann gesichert, wenn Russland seine Erdgaslieferungen kurzfristig komplett einstellen sollte. Die restlichen Vorräte in den deutschen Speichern sowie das Flüssiggas, das sich über Kurzzeitverträge einkaufen ließe, würden ausreichen, um die Versorgung auch dann noch bis in den Herbst hinein sicherzustellen.

Der Notfallplan Gas sieht drei Stufen vor. Die jetzt ausgerufene Frühwarnstufe dient der Vorsorge, bei konkreten Hinweisen auf eine mögliche Verschlechterung der Gasversorgung. Die Alarmstufe mit ersten Maßnahmen wird bei einer Störung oder Verschlechterung der Gasversorgung aktiviert, bei einer erheblichen Beeinträchtigung der Versorgungslage greift die Notfallstufe.

Über weitere Entwicklungen werden wir Sie auf unsere Homepage  auf dem Laufenden halten.